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Behandlung in Vollkarkose

Seit der Teilhaberschaft von Dr. P. Hess, als Zahnarzt für Oralchirurgie, im Jahre 2006 führen wir größere oral- und kieferchirurgische Eingriffe auch in Vollnarkose und im Dämmerschlaf durch. Die Narkosen werden durch die erfahrenen Anästhesisten der Tagesklinik für ambulante Operationen Frankfurt-Höchst durchgeführt. Bereits etwa 60 Minuten nach dem operativen Eingriff können die Patienten die Praxis in Begleitung wieder nach Hause verlassen. (www.tagesklinik-hoechst.de)

Auch zahnärztliche Behandlungen in Narkose sind speziell für folgende Patienten zu empfehlen:

  • Extrem ängstliche Patienten
  • Patienten mit extremem Würgereiz
  • Behandlungsunwillige Kinder
  • Geistig behinderte Patienten

Was in Praxen operierender ärztlicher Kollegen vielfach längst Berufsalltag ist, die Allgemeinanästhesie unter vollständiger Schmerz- und Bewusstseinsausschaltung ambulant einzusetzen, findet nun auch zunehmend bei Zahnärzten und Oralchirurgen Anwendung.

Narkose in der Zahnarztpraxis – wie hat man sich das vorzustellen?
Da in den vergangenen Jahren die Narkosegeräte immer kleiner und hochwertiger geworden sind und das Narkoserisiko für schwere Komplikationen durch moderne Techniken und definierte Qualitätsstandards auf eine Häufigkeit von 1:100.000 bis 1:1 Mill. drastisch gesunken ist, werden nach der durch Ihrem Zahnarzt festgestellten Behandlungsnotwendigkeit in Narkose die noch präoperativ fehlenden Labor- oder Untersuchungsbefunde beim Hausarzt oder Internisten vorbereitend veranlasst.

Ergeben sich keine schweren Kontraindikationen gegen eine Allgemeinanästhesie, so leitet der Anästhesist nach einer vorbestehenden Nüchternphase des Patienten von 6 Stunden durch das Einspritzen individuell zu dosierender Narkosemedikamente über eine Venenverweilkanüle am Arm die Anästhesie ein.

Ist der Patient vollständig eingeschlafen, werden die Atemwege durch einen Beatmungsschlauch gesichert, und der Pat kann unter optimaler Beatmung schmerzlos und schonend zahnärztlich versorgt werden. Für Risikopatienten mit schwerwiegenden Grunderkrankungen (z.B. Zustand nach Herzinfarkt, Schlaganfall o.a.) ist für kurze Operationen auch eine sog. Analgosedierung (Dämmerschlaf) anwendbar. Rein intravenös zu verabreichende Psychopharmaka kombiniert mit Schmerzmitteln erzielen einen oberflächlichen Narkoseschlaf ohne vollständige Ausschaltung des Bewusstseins bei erhaltenen Schutzreflexen. Als wesentlicher Vorteil wird eine starke Dämpfung der optischen und akustischen Reize als auch Schmerzreize unter Schonung des Herz- Kreislauf- Systems erzielt. Dies alles erfolgt unter einem dem Krankenhaus angepassten hohen personellen und apparativen Sicherheits- und Qualitätsstandard.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Behandlung in Vollnarkosen nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung darstellt.

 
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